April 13

Tipps für Food Fotografie

Food Blogs mit tollen Fotos liegen zur Zeit extrem im Trend. Wir haben mit Carole, die als Fotografin in Zürich auch ein Fotostudio betreibt, gesprochen und nach den wichtigsten Aspekten gefragt. Wie immer wenn es um Fotografie geht, steht an allererster Stelle das Motiv. Ohne wunderschöne Landschaft, ein spannendes Gesicht oder wunderschön arrangiertes Essen kann kein wirklich gutes Bild erschafft werden. Es gilt also den Hauptfokus und den grössten Teil der Energie in ein möglichst gutes bzw. schönes Arrangement der Esswaren zu investieren. Nehmen wir also mal an, sie planen einen veganen Food Porn Blog und möchten den Usern leckere vegane Speisen näherbringen. Sorgen Sie in einem ersten Schritt dafür, dass Sie vor dem Kochen über schön Accessoires, wie Teller, Gabeln und Messer verfügen und eine schöne Unterlage (z.B. ein Holztisch), welcher für warme Farben im Bild sorgt. Selbstverständlich wirkt professionelles Küchenmaterial auch besser als das Billigste, das ist gerade dann wichtig, wenn Sie eine Schritt für Schritt Anleitung von Ihrem Lieblingsmenü fotografisch festhalten wollen. Bevor Sie nun mit dem Kochen anfangen können, müssen Sie unbedingt noch den Fokus auf gutes Licht setzen. Denn ohne gutes Licht, werden Sie niemals gute Fotoresultate erreichen.

Lecker: Gut gemacht Food Fotografie

Lecker: Gut gemachte vegane Food Fotografie

Licht ist einer der Match entscheidenden Faktoren für gelungene Fotografien. Es empfiehlt sich mobile Lichtquellen zu verwenden, welche Sie je nach Bedarf von der Seite oder oben auf die arrangierten Speisen richten können. So können Sie für schöne Glanzeffekte auf flüssigen Elementen wie Saucen etc. sorgen. Natürlich ist auch die Technik Ihrer Fotoausrüstung entscheidend. Ein Stativ ist für Food Aufnahmen Pflicht, denn nur so können Sie immer im gleichen Winkel aufnehmen und mit der Belichtungszeit arbeiten ohne, dass das Bild verwackelt. Die Kamera hat selbstverständlich auch einen entscheidenden Einfluss auf das Resultat. Eine Spiegelreflex Kamera ist sicher empfehlenswert, wenn Sie über sehr gutes Licht verfügen, können Sie mit etwas Können auch gute Resultate mit einer sehr guten Smartphone Kamera erreichen. Legen Sie nun als erstes alle Zutaten schön auf z.B. Ihrem Holztisch aus, damit der Betrachter schon mal sieht wie viel Nahrungsmittel für das Menü benötigt werden. Dann können Sie in jedem weiteren Schritt fotografisch festhalten, was mit den Zutaten zu machen ist. Wobei das letzte Bild natürlich das Wichtigste ist! Denn hier wird das schmackhafte Menü schön angerichtet auf einem Teller präsentiert, damit einem nur so das Wasser im Mund zusammenläuft. Weitere Informationen zum Thema Food Porn finden Sie hier.

March 14

Die Knospe – Bringt den natürlichen Geschmack zurück

Hinter dem Biolabel Die Knospe verbergen sich etwa 6’000 Schweizer Gartenbau- und Landwirtschaftsbetriebe, die strikt nach den Leitlinien von Bio Suisse agieren. Weitere 840 Verarbeitungs- und Handelsbetriebe sind für die Produktion und den Handel von sämtlichen Knospe-Lebensmitteln wie zum Beispiel Milch, Fleisch, Eier sowie Obst und Gemüse zuständig. Erhältlich sind Knospe-Produkte in ausgewählten Schweizer Bioläden, in Coop Filialen aber auch vereinzelt in anderen Supermarktketten. Aufgrund der erschwerten Bedingungen von der Herstellung bis zur Verarbeitung der Produkte, sind Waren mit dem Knospe-Siegel um bis zu 17 % teurer als konventionelle ohne gültiges Biosiegel. Das Knospe Label gilt als eines der strengsten und fordert von den Produzenten im Vergleich zum EU Bio Label bedeutend mehr Massnahmen um dem Umwelt- und Tierwohl gerecht zu werden. Es ist mittlerweile ein Hohn, dass in Bioläden oftmals deutsche Produkte, welche zu den (schlechteren) Euro Biolabel Konditionen hergestellt wurden verkauft werden, während im Coop Knospe Produkte oftmals noch zu einem besseren Preis angeboten werden. Um mit der Knospe ausgezeichnet zu werden, muss ein Unternehmen erst folgende Bedingungen erfüllen:

Garant für hohe Bioqualität: Knospe Label

Garant für hohe Bioqualität: Das Knospe-Label

  • Ganzheitlichkeit
    Bio muss für den gesamten Anbau und den Handel des Unternehmens gelten.
  • Tierwohl
    Tiere werden artgerecht gehalten, erhalten qualitativ hochwertiges Futter und bekommen genügend Auslauf.
  • Biologische Diversität
    Die Firma schafft vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
  • Ressourcenschutz
    Für den Schutz von Klima, Natur und Mensch muss das Unternehmen vollständig auf Pestizide, Kunstdünger und andere schädliche chemische Zusatzstoffe verzichten.
  • Geschmack
    Alle Produkte überzeugen mit ihrem authentischem Geschmack frei von sämtlichen chemischen Substanzen.
  • Vertrauen
    Für das Vertrauen des Kunden werden in regelmäßigen Abständen strikte Kontrollen der Waren durchgeführt und komplett auf Gentechnik verzichtet.
  • Faire Produktion
    Das Unternehmen steht gänzlich für faire Produktionsbedingungen, die von den Arbeitszeiten bis hin zum Mindestlohn reichen.
September 3

Schweiz – alles Käse oder was

In der Schweiz sind Raclette Käse und Fondue-Mischungen Hauptbestandteile traditioneller Gerichte und damit fest in den kulinarischen Vorlieben der Bevölkerung verankert. Die Werbung suggeriert den Konsumenten, dass die Milch von glücklichen Kühen stammt, welche auf knallgrünen Bergwiesen, quasi in Freiheit leben und uns Menschen liebend gerne ihre Milch für unsere Produkte spenden. Dass die Wahrheit hinter der Schweizer Milchproduktion in Tat und Wahrheit ziemlich anders aussieht, Kälber direkt nach der Geburt von den Muttertieren getrennt werden und die Haltungsbedingungen in den Ställen oftmals desolat sind, scheint niemand zu wissen oder es scheint sich niemand dafür zu interessieren. Natürlich hat das auch mit den breit angelegten Kommunikations-Kampagnen der Milch- und Fleischverbände zu tun, welche mit Millionenbeträgen Meinungsbildung bei der Bevölkerung betreiben und mit herzigen Kuh-Spots grandios verschleiern wieviel Leid auch hinter den Schweizerischen Milchprodukten steckt. Das macht nicht nur Lust auf Milchprodukte sondern zementiert im Kopf der Konsumenten auch das historisch gewachsene Befinden, dass Milchprodukte gute und unverzichtbare Nahrungsmittel für die europäische Bevölkerung sind. Stellt man sich einmal bildlich vor, dass wir die Milch in rauen Mengen verzehren, welche eigentlich für junge Kälber bestimmt ist und wir diese dann in vielen Fällen vergärt oder gar verschimmelt konsumieren, so versteht man die Abscheu der Asiaten gegen Käse und andere Milchprodukte ohne dass man sich näher mit der Thematik befassen muss.

Leider eine Seltenheit: Muttertierhaltung

Leider eine Seltenheit: Muttertierhaltung

Alternativen zu Milchprodukten

Wer auf vegane Ernährung umstellt, der wird ziemlich schnell merken, dass der Verzicht auf Käse und Milchprodukte im ersten Moment ziemlich schwierig erscheint. Gerade die Schweizer Küche ist auf Butter, Milch, Rahm und Käse getrimmt und es gibt kaum ein Gericht, welches ohne tierische Bestandteile auskommt. Wer sich längere Zeit vegan ernährt der wird an eiweissreichen Soyaprodukten wie Tofu kaum herumkommen und richtig zubereitet lassen sich damit wirklich schnelle und äusserst schmackhafte Menüs kochen. Auch mit Saitan, welcher auf Weizenbasis produziert wird, lassen sich eiweissreiche, fleischähnliche Gerichte zubereiten. In ausgesuchten Bioläden sind zudem veganer Mozzarellas und sogar Scheibenkäse erhältlich, mit welchen man sehr leckere Pizzas herstellen kann, welche nahe an den Geschmack einer herkömmlichen herankommen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Natürlich kann man nicht erwarten, dass Fleischersatz gleich schmeckt wie Fleisch und ein veganer Käse wird nie wie echter Käse schmecken. Aber wer bewusst auf Tierleid verzichten möchte und sich auch für neue Geschmäcker interessiert, der wird mit der veganen Küche nicht nur gesunde sondern auch sehr leckere Speisen entdecken.

January 8

Tofu – Genuss pur statt Fleischersatz

Die besten Tofu-Produkte im Vergleich

Für Vegetarier und Veganer steht Tofu oftmals täglich oder mehrmals in der Woche auf dem Speiseplan. Einige Tofusorten schmecken vor allem in angebratenem Zustand, andere sind gewürzt oder geräuchert und können auch kalt wie Käse gegessen werden. Wir stellen euch unsere Lieblings-Sorten vor und erklären die jeweiligen Vorteile:

Taifun Tofu Natur / geräuchert

Dies ist einer unserer Lieblings-Tofus zum Kochen und Braten, da er von der Konsistenz her nicht quarkig, aber auch nicht zu fest ist. Taifun hat hier unserer Meinung nach die ideale Rezeptur gefunden.

Vorteile: Günstiger Preis, gute Konsistenz, guter Geschmack

Nachteile: Deutsches Produkt, ausländische Sojabohne

Einkauf: Reformhäuser, Bioläden, Alnatura

Bewertung: ♥♥♥♥♥

Website: www.taifun-tofu.de

Tofu Natur von Taifun

Taifun Tofu Natur

Geräucherter Tofu Taifun

Taifun Tofu geräuchert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

June 11

Vegetarisch auf die Malediven

Die Malediven kommen der westlichen Vorstellung vom Paradies sehr nahe. Kaum eine andere Destination kann mit einer so einzigartigen Inselwelt aufwarten wie der Inselstaat südlich von Sri Lanka. Ich träume schon lange von einer Reise auf eine der kleinen Paradiesinseln.

Doch kann man sich auf den Malediven auch vegetarisch oder vegan ernähren?

Auf den Malediven ist man ja in der Regel komplett abhängig von den Inselresorts, da es ja keine anderen Verpflegungsmöglichkeiten gibt, als die hoteleigenen Restaurants. Soweit ich bis jetzt recherchiert habe, bieten alle Inseln auch vegetarische Speisen an, zu veganen Menüs findet man auf den Hotel Webseiten so gut wie keine Informationen. Da die asiatische Küche aber weitgehend ohne Milchprodukte auskommt stehen die Chancen auf vegane Kost in asiatischen Ländern meist besser als in Europa. Vegetarische Reise- und Nudelgerichte sind der Regel nicht nur vegetarisch sondern auch vegan. Anstelle von Rahm wird oftmals Kokosmilch verwendet.  Das Kuramathi Island Resort soll speziell auf die Bedürfnisse von Veganern eingehen und ausserordentlich leckeres Essen anbieten. Wer sich strickt vergan ernährt sollte sich im Vorfeld mit der Hotelleitung kurzschliessen, um sicherzustellen, dass der Koch diesen Bedürfnissen gerecht werden kann. Viele ernährungsbewusst Malediven Touristen führen zudem einen Vorrat an veganen Zwischenverpflegungen (Crackers etc.) aus dem Heimatland mit.

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